Verbraucher vertrauen beim Einkauf immer öfter auf Produkte, die fair gehandelt wurden. 2009 gaben die Deutschen 322 Millionen Euro dafür aus – mehr als jemals zuvor (+ 21 Prozent gegenüber 2008, dreimal so viel innerhalb der vergangenen 5 Jahre).
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5.547 Kommentare // Eintrag vom 16. August 2010 // Allgemein
In einer Entscheidung des Europäischen Parlament haben rund 94 Prozent der Parlamentarier einem Holzhandels-Verkaufsverbot von illegal geschlagen Hölzern zugestimmt. Außerdem wurden Maßnahmen beschlossen, die es möglich machen, die Handelsströme des Holzes zurückzuverfolgen und die Händler zu bestrafen. Ziel des neuen Holzhandels-Gesetzes ist die Reduzierung der illegalen Abholzung. Das Gesetz soll verhindern, dass sich das illegal gefällt Holz unter das legal gefällte mischt, sobald es auf den EU-Markt kommt. Die USA verabschiedeten bereits im vergangenen Jahr mit dem „Lacey Act“ ein Gesetz über das Handelsverbot illegal geschlagener Hölzer.
Derzeit stammen nach Angaben der EU-Kommission schätzungsweise 20 Prozent des auf dem EU-Markt gehandelten Holzes von illegal geschlagenen Bäumen. Künftig werden die Mitgliedstaaten dafür verantwortlich sein, Sanktionen über Händler zu verhängen, die mit illegalem Holz handeln. Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, müssen Holzhandel und Holzverkäufer Angaben zur Lieferkette, zum Kauf und Verkauf des Holzes bzw. des Holzprodukts machen. Verbraucher werden legales Holz bald an entsprechenden Etiketten erkennen. Die neuen Regeln werden jedoch voraussichtlich erst Ende 2012 Inkraft treten.
2 Kommentare // Eintrag vom 3. August 2010 // Allgemein