Der schottische Moralphilosoph Adam Smith (1723-1790) entwickelte das erste Modell einer freien Marktwirtschaft. Er beschrieb darin, wie die Produktion und der Konsum vom Markt gesteuert werden.
In einer freien Marktwirtschaft finden keine staatlichen Eingriffe in das Wirtschafsgeschehen statt. Der Staat tritt am Markt lediglich als Nachfrager auf und schützt durch sein Rechtssystems das private Eigentum. Eine weitere Theorie von Adam Smith beruht der Selbstorganisation der Märkte. Eine unsichtbare Hand sorgt dafür, dass alle Teilnehmer am Markt, unbeabsichtigt, zum Gemeinwohl beitragen.
Die freie Marktwirtschaft wie sie sich Adam Smith oder Max Weber in ihren Theorien vorstellten wurde bisher in keinem Staat realisiert. Selbst in kleinen Rahmen greift der Staat in das Marktgeschehen ein. Dies kann in Form von Subventionen an privat Haushalte (z.B. Kindergeld) oder Unternehmen geschehen. Ebenso Markt regulierend wirken sich Schutzzölle aus, mit denen die heimische Wirtschaft vor Importen geschützt wird. Auch mit einer verstärkten Staatsnachfrage (z.B. Rüstungsgüter) kann der Staat als Marktteilnehmer gestaltend eingreifen, konträr zu den Grundsätzen einer freien Marktwirtschaft ist.
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1 Kommentar // Eintrag vom 16. Januar 2008 // Allgemein
Die Marktwirtschaft bezeichnet eine Wirtschaftsordnung, in welcher Angebot und Nachfrage die Produktion und Preis von Gütern bestimmt. Während in der freien Marktwirtschaft die Produktion und der Preis alleine vom Markt gesteuert werden,
greift der Staat regulierend in der soziale Marktwirtschaft ein. Ziel des Staates ist es, die Marktwirtschaft weitestgehend unabhängig zu halten, jedoch darauf zu achten, dass Grundgüter für alle Bürger erschwinglich bleiben.
Der Staat tritt also nur als Marktbeobachter auf und greift nur ein, wenn die soziale Marktwirtschaft gefährdet wird ( z.B Vermeidung von Kartellen um den freien Wettbewerb aufrechtzuerhalten).
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Bei der Planwirtschaft handelt es sich um ein Wirtschaftssystem, in welchem die anstehenden Bedürfnisse durch eine Analyse berechnet werden, und nur die Anzahl der Güter produziert wird, welche vorhergesehen werden. In der Planwirtschaft gibt es keine Wettbewerb, welcher Angebot und Nachfrage regelt. Dies soll dazu dienen, Güter nur in der benötigten Menge zu produzieren, um so unnötige Verwendung von Ressourcen und Rohstoffen zu vermeiden.
In der heutigen Zeit herrscht eine Planwirtschaft besonderst in den Bereichen Bergbau und Landwirtschaft vor, da die EU durch Subventionen und Abgaberegelungen in die freie Marktwirtschaft eingreift und so keinen offenen Wettbewerb zulässt.
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Der Wohlfahrtsstaat ist ein Sozialstaat. Mit Gesetzen wird den Bürgern, zu ihrem eigenen Wohl, vorgeschrieben was sie tun und lassen sollen. Das ist keineswegs negativ, den es bietet Schutz in allen Lebenslagen. Durch die Gesetzgebung ist die Allgemeinheit gezwungen für Krankheit, Arbeitslosigkeit und das Alter vorzusorgen. Über die Kosten ärgern sich viele, wer aber ernsthaft erkrankt ist froh die gesetzliche Krankenversicherung in Anspruch nehmen zu können. Ohne die Arbeitslosenversicherung wüsste man im Fall der Arbeitslosigkeit nicht wovon man die laufenden Kosten bezahlen soll und jeder Rentner freut sich über die monatlichen Rentenzahlungen im Ruhestand. Ohne diese gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen wären wahrscheinlich viele Bürger ohne Absicherung, sie wären im Fall eines Falles von heute auf morgen mittellos.
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