Mein Wirtschaftsblog...
Fußballanhänger des Ruhrpottclubs Schalke 04 können nicht nur in blau-weißer Bettwäsche vom Deutschen-Meister-Titel träumen oder mit einem Fanschal der Kälte trotzen – es gibt sogar speziellen „Schalke-Kaffee“. Der Rohkaffee wird bei Kleinbauern in Mittelamerika (Kolumbien, Bolivien, Nicaragua) zu einem fairen Preis gekauft. Die Erzeugergemeinschaften sichern damit nicht nur soziale Standards, sie erhalten auch einen höheren Preis als den Weltmarktpreis für Kaffee und können ihre Gewinne in soziale, medizinische oder ökologische Projekte investieren. Verkaufsstellen des Schalke-Kaffees findet man z. B. hier.
6.227 Kommentare // Eintrag vom 4. Oktober 2010 // Allgemein
Unter dem Namen „fair.2011“ ist der Taschenkalender der VERBRAUCHER INITIATIVE pünktlich zum Start der Fairen Woche erschienen. Der Jahresplaner im handlichen DIN-A6-Format bietet auf rund 200 Seiten Hintergründe zum Fairen Handel, stellt fair gehandelte Produkte und Akteure der Branche vor. Der Serviceteil beinhaltet z. B. wichtige Internetadressen und es gibt Platz für persönliche Daten.
Gegen Übernahme der Versandkosten kann der Kalender bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstraße 106, 12435 Berlin oder online unter www.oeko-fair.de bestellt werden.
6.093 Kommentare // Eintrag vom 13. September 2010 // Allgemein
Verbraucher vertrauen beim Einkauf immer öfter auf Produkte, die fair gehandelt wurden. 2009 gaben die Deutschen 322 Millionen Euro dafür aus – mehr als jemals zuvor (+ 21 Prozent gegenüber 2008, dreimal so viel innerhalb der vergangenen 5 Jahre).
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5.547 Kommentare // Eintrag vom 16. August 2010 // Allgemein
In einer Entscheidung des Europäischen Parlament haben rund 94 Prozent der Parlamentarier einem Holzhandels-Verkaufsverbot von illegal geschlagen Hölzern zugestimmt. Außerdem wurden Maßnahmen beschlossen, die es möglich machen, die Handelsströme des Holzes zurückzuverfolgen und die Händler zu bestrafen. Ziel des neuen Holzhandels-Gesetzes ist die Reduzierung der illegalen Abholzung. Das Gesetz soll verhindern, dass sich das illegal gefällt Holz unter das legal gefällte mischt, sobald es auf den EU-Markt kommt. Die USA verabschiedeten bereits im vergangenen Jahr mit dem „Lacey Act“ ein Gesetz über das Handelsverbot illegal geschlagener Hölzer.
Derzeit stammen nach Angaben der EU-Kommission schätzungsweise 20 Prozent des auf dem EU-Markt gehandelten Holzes von illegal geschlagenen Bäumen. Künftig werden die Mitgliedstaaten dafür verantwortlich sein, Sanktionen über Händler zu verhängen, die mit illegalem Holz handeln. Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, müssen Holzhandel und Holzverkäufer Angaben zur Lieferkette, zum Kauf und Verkauf des Holzes bzw. des Holzprodukts machen. Verbraucher werden legales Holz bald an entsprechenden Etiketten erkennen. Die neuen Regeln werden jedoch voraussichtlich erst Ende 2012 Inkraft treten.
2 Kommentare // Eintrag vom 3. August 2010 // Allgemein
Vom 13. bis 26. September findet deutschlandweit die „Faire Woche 2010“ statt. Es sind zahlreiche Veranstaltungen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen geplant, mit dem gemeinsamen Ziel, den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Auch Kirchen, Verbände, Verbraucherorganisationen, entwicklungspolitische Initiativen, Agenda-Gruppen, Schulen, Medien, Politik, Wirtschaft, Handel und auch Einzelpersonen oder Familien sind eingeladen, sich an der Aktionswoche mit eigenen Veranstaltungen zu beteiligen. Anregungen dazu gibt´s auf der Homepage www.fairewoche.de. Hier gibt’s Infos zur Eröffnung, Höhepunkte werden vorgestellt und es kann Werbematerial bestellt werden.
5.782 Kommentare // Eintrag vom 14. Juli 2010 // Allgemein
Seit 1. Juli gibt es ein neues Gütesiegel: auf grünem Hintergrund bilden 12 Sterne ein Blatt und stehen damit für einheitliche Öko-Standards in der EU. Das neue Logo ersetzt das bisherige EU-Siegel (ein Sternenkranz mit einer Ähre auf blauem Grund). Für die Produkte aus ökologischem Landbau gelten dieselben Regeln wie beim deutschen, sechseckigen Biosiegel: z. B. müssen 95 % der Zutaten aus Öko-Landbau stammen, künstliche Zusatzstoffe im Fressen oder Antibiotika sind bei der Aufzucht verboten und die Lebensmittel dürfen nicht gentechnisch verändert werden.
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1 Kommentar // Eintrag vom 1. Juli 2010 // Allgemein
Pünktlich zur Eröffnung der Fußball-WM haben die beiden Organisationen “Afrika Rise” und “Viva Con Agua” einen Fußball produzieren lassen – unter fairen Bedingungen in Pakistan. Der Ball kostet 30 Euro, das Geld kommt in vollem Umfang den beiden Projekten zugute, die sich für Bildung und sauberes Trinkwasser in Afrika einsetzen. Weitere Infos gibt’s auf den Homepages der Organisationen.
2 Kommentare // Eintrag vom 14. Juni 2010 // Allgemein
Im vergangenen Jahr kauften Verbraucher weltweit Fair-Trade-Produkte mit einem geschätzten Umsatz von mehr als 3,4 Milliarden Euro (plus 15 Prozent). Das teilte die Fairtrade Labelling Organizations International e. V aus Bonn mit. 1,2 Millionen Kleinbauern und Plantagenarbeiter in 60 Entwicklungsländern profitierten von diesem Zuwachs. Die größten Fair-Trade-Märkte sind demnach Großbritannien mit einem Umsatz von umgerechnet 897 Millionen Euro im Jahr und die USA mit 851 Millionen Euro. Deutschland setzte 264 Millionen Euro um (plus 26 Prozent), Österreich 72 Millionen (plus 10 Prozent) und die Schweiz 180 Millionen (plus 7 Prozent).
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4.860 Kommentare // Eintrag vom 26. Mai 2010 // Allgemein
Momentan steckt das EU-Mitglied Griechenland in einer tiefen Krise. Die Investoren sind aufgebracht und versuchen verzweifelt an den Finanzmärkten ihre Investitionen zu beenden. Selbst das geplante Hilfspaket der Europäischen Union bzw. des Internationalen Währungsfonds(IWF) kann nicht für Ruhe sorgen. Besonders die Vergangenheit Griechenlands sorgt bei Anlegern für Unruhe und verhindert Investitionen. In den vergangenen Jahren stand Griechenland bereits zwei mal vor einer "Staatspleite".
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2 Kommentare // Eintrag vom 6. Mai 2010 // Allgemein
Die Verbraucher-Initiative e. V. aus Berlin hat ihr Informationsportal www.label-online.de überarbeitet. Interessierte finden hier alle Infos zu hunderten Labels und Managementstandards – von Aldi One World bis Xertifix. Deutsche und internationale Wort- und Bildzeichen, die etwas über die Qualität eines Produktes aussagen, können in einer Datenbank gesucht werden. Es gibt viele Infos zu den Marktinformationsinstrumenten und der Verein hat auch eine eigene Bewertung der Labels entwickelt.
„Die (Über-)Fülle des Warenangebotes lässt heute keine schnelle Orientierung mehr zu“, so Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Initiative. Die Homepage will Verbraucher in die Lage versetzen, eine sachgerechte, individuelle Kaufentscheidung zu treffen. Neben den Produktsiegeln werden auch unterschiedliche Managementstandards (Unternehmenssozialverantwortung) vorgestellt.
1 Kommentar // Eintrag vom 5. Mai 2010 // Allgemein