Planwirtschaft
Bei der Planwirtschaft handelt es sich um ein Wirtschaftssystem, in welchem die anstehenden Bedürfnisse durch eine Analyse berechnet werden, und nur die Anzahl der Güter produziert wird, welche vorhergesehen werden. In der Planwirtschaft gibt es keine Wettbewerb, welcher Angebot und Nachfrage regelt. Dies soll dazu dienen, Güter nur in der benötigten Menge zu produzieren, um so unnötige Verwendung von Ressourcen und Rohstoffen zu vermeiden.
In der heutigen Zeit herrscht eine Planwirtschaft besonderst in den Bereichen Bergbau und Landwirtschaft vor, da die EU durch Subventionen und Abgaberegelungen in die freie Marktwirtschaft eingreift und so keinen offenen Wettbewerb zulässt.
Die Planwirtschaft bietet aber besonders Entwicklungsländern einen Vorteil, da durch effiziente Planung die knappen Rohstoffe und Ressourcen ideal genutzt werden können, um so die notwendigsten Güter Herzustellen.
Die reine Planwirtschaft könnte vom Grundgedanke auf Geld verzichten, da keinerlei Tausch von Güter stattfindet. Die Verteilung von Rohstoffen und Materialien erfolgt allein nach einem festgelegten Schlüssel welcher von der Gleichheit aller ausgeht.
Die Planwirtschaft wird in drei große Gruppen unterschieden:
1.zentrale Planwirtschaft - der wesentliche Punkt der zentralen Planwirtschaft ist die Verstaatlichung aller Unternehmen und die zentrale Steuerung der Wirtschaftsprozesse. In dieser Planwirtschaft werden die Verteilung von Rohstoffen, die Festlegung von Preisen und Löhnen sowie die Produktionsmengen von Staat bestimmt.
2.dezentrale Planwirtschaft – bei der dezentralen Planwirtschaft stimmen sich die einzelnen Wirtschafteinheiten aufeinander ab und regeln so die Nachfrage und das Angebot untereinander.
3.private Planwirtschaft – findet in jeden Unternehmen statt. Mit steigender Unternehmensgröße wird versucht das Risiko für die Unternehmen zu minimieren.
Keine Kommentare zu “Planwirtschaft”
Kommentieren