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Fair-trade-Produkte stammen meist aus der Dritten Welt

Latte MacchiatoDie Produktpalette der fair gehandelten Produkte wird immer größer. Neben den sehr bekannten Lebensmitteln Kaffee, Tee, Schokolade oder Blumen können Verbraucher auch beim Orangensaft oder Honig, bei Bananen, Lederbällen, Nüssen, Trockenfrüchten, Getreide, Teppichen oder Textilien Fair-Trade-Produkte finden. Teilweise stammen diese sogar aus dem Öko-Anbau.

Beim Kaffee hat sich die Sortenvielfalt in den letzten Jahren immer mehr vergrößert. Neben ungemahlenen Bohnen und gemahlenem Filterkaffee gibt es inzwischen auch Espresso und Instantkaffee.

Der fair gehandelte Tee stammt größtenteils aus Indien, Nepal, Vietnam, Sri Lanka, Simbabwe, Tansania und Uganda, während fast alle Zitrusfrüchte für den Fair-Trade-Orangensaft aus Brasilien stammen. Eines der größten Kakao-Anbau-Länder ist Ghana. Und wer dachte, die meisten Schnittblumen kämen aus deutschen Gärtnereien oder aus Holland, der irrt. Afrika und Südamerika sind hier die Spitzenreiter.

Mittelamerika ist der Hauptlieferant für Bananen und selbst Fußbälle, Handbälle und Volleybälle gibt es inzwischen fair gehandelt. Die meisten werden in Pakistan von Hand hergestellt. Ebenfalls aus Pakistan, aber auch aus Nepal und Indien stammen die Teppiche mit dem Rugmark-Siegel, das für eine faire Produktion ohne Kinderarbeit steht. Die in Deutschland verkauften Trockenfrüchte, Nüsse und Getreide wie z. B. Reis, die fair gehandelt werden, sind größtenteils in Südamerika und Asien angebaut worden.

Weitere Informationen gibt es auf www.oeko-fair.de

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